FINJA SANDER | archive
Current/soon: @museenab / Will groß sein, will siegen 24.04.-31.05.26 @kunstvereinwilhelmshoehe / @staedtische_wessenberg_galerie / @meetfactory

It’s been two and a half weeks already since starting my residency @meetfactory
So happy and thankful for this opportunity. Can’t wait to show you more of my process here. Thanks so much, @opaaalek , for the brilliant documentation of my first open studio. 🖤

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Will groß sein, will siegen (2026)
15 Deckenstützen, Spanngurt, Styroporplatten
Maße variabel
-
"(...) Hier, in der Mitte des zentralen Ausstellungsraums, interveniert Sander erneut, mit 15 Stützen – die Form von Baustützen, die zum Einsatz kommen, wenn ein Gebäude saniert, umgebaut, seine Wände abgetragen und die Deckenlast aufgefangen werden muss. Sie erscheinen nur angesichts von Instabilität und Materialerschöpfung, als Hilfskonstruktion für marode Strukturen – wenn etwas nicht mehr trägt. Zugleich sind sie invasiv, manifestieren einen Eingriff von außen in ein bestehendes System. Sie verändern den Raum.
14 dieser nur grob verzinkten Stützen hier klemmen sich zwischen Boden und Decke als hätten sie sich dort eingeschrieben. Sie stemmen, spreizen, halten auf Spannung; wie ein metallener Wald. Zusammengehalten wird dieses Gefüge von einem einzigen orangenen Spanngurt, der die Stützen miteinander verbindet, zwar sichert, dabei aber auch zusammenzieht. Der Gurt mag einerseits an Absperrungen, ebenso an Geländer erinnern, an denen man sich entlanghangelt, die Orientierung und Halt bieten können – ähnlich wie Stützen es tun.
Finja Sander hingegen versieht ein intaktes Gebäude mit solchen Stützen. Wo liegt ihre Notwendigkeit? Was genau stützen sie? Oder – worauf verweisen sie? (...)"
Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung "Will groß sein, will siegen" kuratiert von @alex_besta im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05. 2026

Will groß sein, will siegen (2026)
15 Deckenstützen, Spanngurt, Styroporplatten
Maße variabel
-
"(...) Hier, in der Mitte des zentralen Ausstellungsraums, interveniert Sander erneut, mit 15 Stützen – die Form von Baustützen, die zum Einsatz kommen, wenn ein Gebäude saniert, umgebaut, seine Wände abgetragen und die Deckenlast aufgefangen werden muss. Sie erscheinen nur angesichts von Instabilität und Materialerschöpfung, als Hilfskonstruktion für marode Strukturen – wenn etwas nicht mehr trägt. Zugleich sind sie invasiv, manifestieren einen Eingriff von außen in ein bestehendes System. Sie verändern den Raum.
14 dieser nur grob verzinkten Stützen hier klemmen sich zwischen Boden und Decke als hätten sie sich dort eingeschrieben. Sie stemmen, spreizen, halten auf Spannung; wie ein metallener Wald. Zusammengehalten wird dieses Gefüge von einem einzigen orangenen Spanngurt, der die Stützen miteinander verbindet, zwar sichert, dabei aber auch zusammenzieht. Der Gurt mag einerseits an Absperrungen, ebenso an Geländer erinnern, an denen man sich entlanghangelt, die Orientierung und Halt bieten können – ähnlich wie Stützen es tun.
Finja Sander hingegen versieht ein intaktes Gebäude mit solchen Stützen. Wo liegt ihre Notwendigkeit? Was genau stützen sie? Oder – worauf verweisen sie? (...)"
Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung "Will groß sein, will siegen" kuratiert von @alex_besta im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05. 2026

Will groß sein, will siegen (2026)
15 Deckenstützen, Spanngurt, Styroporplatten
Maße variabel
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"(...) Hier, in der Mitte des zentralen Ausstellungsraums, interveniert Sander erneut, mit 15 Stützen – die Form von Baustützen, die zum Einsatz kommen, wenn ein Gebäude saniert, umgebaut, seine Wände abgetragen und die Deckenlast aufgefangen werden muss. Sie erscheinen nur angesichts von Instabilität und Materialerschöpfung, als Hilfskonstruktion für marode Strukturen – wenn etwas nicht mehr trägt. Zugleich sind sie invasiv, manifestieren einen Eingriff von außen in ein bestehendes System. Sie verändern den Raum.
14 dieser nur grob verzinkten Stützen hier klemmen sich zwischen Boden und Decke als hätten sie sich dort eingeschrieben. Sie stemmen, spreizen, halten auf Spannung; wie ein metallener Wald. Zusammengehalten wird dieses Gefüge von einem einzigen orangenen Spanngurt, der die Stützen miteinander verbindet, zwar sichert, dabei aber auch zusammenzieht. Der Gurt mag einerseits an Absperrungen, ebenso an Geländer erinnern, an denen man sich entlanghangelt, die Orientierung und Halt bieten können – ähnlich wie Stützen es tun.
Finja Sander hingegen versieht ein intaktes Gebäude mit solchen Stützen. Wo liegt ihre Notwendigkeit? Was genau stützen sie? Oder – worauf verweisen sie? (...)"
Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung "Will groß sein, will siegen" kuratiert von @alex_besta im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05. 2026

Will groß sein, will siegen (2026)
15 Deckenstützen, Spanngurt, Styroporplatten
Maße variabel
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"(...) Hier, in der Mitte des zentralen Ausstellungsraums, interveniert Sander erneut, mit 15 Stützen – die Form von Baustützen, die zum Einsatz kommen, wenn ein Gebäude saniert, umgebaut, seine Wände abgetragen und die Deckenlast aufgefangen werden muss. Sie erscheinen nur angesichts von Instabilität und Materialerschöpfung, als Hilfskonstruktion für marode Strukturen – wenn etwas nicht mehr trägt. Zugleich sind sie invasiv, manifestieren einen Eingriff von außen in ein bestehendes System. Sie verändern den Raum.
14 dieser nur grob verzinkten Stützen hier klemmen sich zwischen Boden und Decke als hätten sie sich dort eingeschrieben. Sie stemmen, spreizen, halten auf Spannung; wie ein metallener Wald. Zusammengehalten wird dieses Gefüge von einem einzigen orangenen Spanngurt, der die Stützen miteinander verbindet, zwar sichert, dabei aber auch zusammenzieht. Der Gurt mag einerseits an Absperrungen, ebenso an Geländer erinnern, an denen man sich entlanghangelt, die Orientierung und Halt bieten können – ähnlich wie Stützen es tun.
Finja Sander hingegen versieht ein intaktes Gebäude mit solchen Stützen. Wo liegt ihre Notwendigkeit? Was genau stützen sie? Oder – worauf verweisen sie? (...)"
Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung "Will groß sein, will siegen" kuratiert von @alex_besta im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05. 2026

Will groß sein, will siegen (2026)
15 Deckenstützen, Spanngurt, Styroporplatten
Maße variabel
-
"(...) Hier, in der Mitte des zentralen Ausstellungsraums, interveniert Sander erneut, mit 15 Stützen – die Form von Baustützen, die zum Einsatz kommen, wenn ein Gebäude saniert, umgebaut, seine Wände abgetragen und die Deckenlast aufgefangen werden muss. Sie erscheinen nur angesichts von Instabilität und Materialerschöpfung, als Hilfskonstruktion für marode Strukturen – wenn etwas nicht mehr trägt. Zugleich sind sie invasiv, manifestieren einen Eingriff von außen in ein bestehendes System. Sie verändern den Raum.
14 dieser nur grob verzinkten Stützen hier klemmen sich zwischen Boden und Decke als hätten sie sich dort eingeschrieben. Sie stemmen, spreizen, halten auf Spannung; wie ein metallener Wald. Zusammengehalten wird dieses Gefüge von einem einzigen orangenen Spanngurt, der die Stützen miteinander verbindet, zwar sichert, dabei aber auch zusammenzieht. Der Gurt mag einerseits an Absperrungen, ebenso an Geländer erinnern, an denen man sich entlanghangelt, die Orientierung und Halt bieten können – ähnlich wie Stützen es tun.
Finja Sander hingegen versieht ein intaktes Gebäude mit solchen Stützen. Wo liegt ihre Notwendigkeit? Was genau stützen sie? Oder – worauf verweisen sie? (...)"
Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung "Will groß sein, will siegen" kuratiert von @alex_besta im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05. 2026

BACKYARD REUNION [FRAMES] I-II
2026
Fine Art Print auf Leinen, Fotoclips,
Grabblümchen
je 92 x 86 x 12 cm
Teil der aktuellen Ausstellung
"Will groß sein, will siegen"
im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05.2026

BACKYARD REUNION [FRAMES] I-II
2026
Fine Art Print auf Leinen, Fotoclips,
Grabblümchen
je 92 x 86 x 12 cm
Teil der aktuellen Ausstellung
"Will groß sein, will siegen"
im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05.2026

BACKYARD REUNION [FRAMES] I-II
2026
Fine Art Print auf Leinen, Fotoclips,
Grabblümchen
je 92 x 86 x 12 cm
Teil der aktuellen Ausstellung
"Will groß sein, will siegen"
im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05.2026

BACKYARD REUNION [FRAMES] I-II
2026
Fine Art Print auf Leinen, Fotoclips,
Grabblümchen
je 92 x 86 x 12 cm
Teil der aktuellen Ausstellung
"Will groß sein, will siegen"
im @kunstvereinwilhelmshoehe
24.04. - 31.05.2026

„(…) Wir werden empfangen von einem Ensemble aus drapierter Malerfolie, faltenwerfend und milchig-transparent. Ein schleierhaftes Gebilde; ein Raum im Raum. Die Stimmung ist ruhiger, kontemplativ, beinahe wie im Inneren von Kirchen. Inmitten dieser Struktur schwebt eine Fotografie, die in ihrem kleinen Format an Ikonen erinnert. Ikonen sind Darstellungen christlicher Heiliger und biblischer Szenen. Gefertigt aus kostbarstem Material wie Gold und Silber, Elfenbein oder Emaille waren sie vorgesehen für das intime, persönliche Gebet. Ikonen fanden sich häufig an einem zurückgezogenen, atmosphärisch ver- dichteten Ort, der ein gänzliches Versinken in die Andacht ermöglichte. Sie sollten als Fenster zum Göttlichen fungieren; Gebete und Empfindungen sich vom Irdischen lösen und zu Höherem schweben.
Die Fotografie zeigt hingegen einen allzu weltlichen Augenblick größter Intimität: die Künstlerin, sich übergebend, gehalten von einer langjährigen Kindheitsfreundin. Die Szene greift eine für jüngere Generationen maßgebliche Form von Fürsorge auf: das Halten im Ausnahmezustand, angesichts höchster Vulnerabilität. Popkulturell verankert wurde sie durch Filme und Fernsehserien wie Sex and the City. Sander wiederum fasst sie in einen Rahmen; wieder in einer Linie zu Ikonenbildern. Doch während Rahmen für Erhalt und Überdauern sorgen können, vermittelt die Einbettung in durchscheinende Folien Isolation, Verpuppung, einen Zustand des Übergangs. (…)“
(Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung „Will groß sein, will siegen“)
-
Finja Sander
Backyard Reunion [Kabinett], 2026
Malerfolile, Tape, Fine Art Print auf Hahnemühle Photorag Baryta, Holzrahmen, Museumsglas
Maße variabel
-
„Will groß sein, will siegen“
24.04. - 31.05.2026
Kunstverein Wilhelmshöhe

„(…) Wir werden empfangen von einem Ensemble aus drapierter Malerfolie, faltenwerfend und milchig-transparent. Ein schleierhaftes Gebilde; ein Raum im Raum. Die Stimmung ist ruhiger, kontemplativ, beinahe wie im Inneren von Kirchen. Inmitten dieser Struktur schwebt eine Fotografie, die in ihrem kleinen Format an Ikonen erinnert. Ikonen sind Darstellungen christlicher Heiliger und biblischer Szenen. Gefertigt aus kostbarstem Material wie Gold und Silber, Elfenbein oder Emaille waren sie vorgesehen für das intime, persönliche Gebet. Ikonen fanden sich häufig an einem zurückgezogenen, atmosphärisch ver- dichteten Ort, der ein gänzliches Versinken in die Andacht ermöglichte. Sie sollten als Fenster zum Göttlichen fungieren; Gebete und Empfindungen sich vom Irdischen lösen und zu Höherem schweben.
Die Fotografie zeigt hingegen einen allzu weltlichen Augenblick größter Intimität: die Künstlerin, sich übergebend, gehalten von einer langjährigen Kindheitsfreundin. Die Szene greift eine für jüngere Generationen maßgebliche Form von Fürsorge auf: das Halten im Ausnahmezustand, angesichts höchster Vulnerabilität. Popkulturell verankert wurde sie durch Filme und Fernsehserien wie Sex and the City. Sander wiederum fasst sie in einen Rahmen; wieder in einer Linie zu Ikonenbildern. Doch während Rahmen für Erhalt und Überdauern sorgen können, vermittelt die Einbettung in durchscheinende Folien Isolation, Verpuppung, einen Zustand des Übergangs. (…)“
(Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung „Will groß sein, will siegen“)
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Finja Sander
Backyard Reunion [Kabinett], 2026
Malerfolile, Tape, Fine Art Print auf Hahnemühle Photorag Baryta, Holzrahmen, Museumsglas
Maße variabel
-
„Will groß sein, will siegen“
24.04. - 31.05.2026
Kunstverein Wilhelmshöhe

„(…) Wir werden empfangen von einem Ensemble aus drapierter Malerfolie, faltenwerfend und milchig-transparent. Ein schleierhaftes Gebilde; ein Raum im Raum. Die Stimmung ist ruhiger, kontemplativ, beinahe wie im Inneren von Kirchen. Inmitten dieser Struktur schwebt eine Fotografie, die in ihrem kleinen Format an Ikonen erinnert. Ikonen sind Darstellungen christlicher Heiliger und biblischer Szenen. Gefertigt aus kostbarstem Material wie Gold und Silber, Elfenbein oder Emaille waren sie vorgesehen für das intime, persönliche Gebet. Ikonen fanden sich häufig an einem zurückgezogenen, atmosphärisch ver- dichteten Ort, der ein gänzliches Versinken in die Andacht ermöglichte. Sie sollten als Fenster zum Göttlichen fungieren; Gebete und Empfindungen sich vom Irdischen lösen und zu Höherem schweben.
Die Fotografie zeigt hingegen einen allzu weltlichen Augenblick größter Intimität: die Künstlerin, sich übergebend, gehalten von einer langjährigen Kindheitsfreundin. Die Szene greift eine für jüngere Generationen maßgebliche Form von Fürsorge auf: das Halten im Ausnahmezustand, angesichts höchster Vulnerabilität. Popkulturell verankert wurde sie durch Filme und Fernsehserien wie Sex and the City. Sander wiederum fasst sie in einen Rahmen; wieder in einer Linie zu Ikonenbildern. Doch während Rahmen für Erhalt und Überdauern sorgen können, vermittelt die Einbettung in durchscheinende Folien Isolation, Verpuppung, einen Zustand des Übergangs. (…)“
(Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung „Will groß sein, will siegen“)
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Finja Sander
Backyard Reunion [Kabinett], 2026
Malerfolile, Tape, Fine Art Print auf Hahnemühle Photorag Baryta, Holzrahmen, Museumsglas
Maße variabel
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„Will groß sein, will siegen“
24.04. - 31.05.2026
Kunstverein Wilhelmshöhe

„(…) Wir werden empfangen von einem Ensemble aus drapierter Malerfolie, faltenwerfend und milchig-transparent. Ein schleierhaftes Gebilde; ein Raum im Raum. Die Stimmung ist ruhiger, kontemplativ, beinahe wie im Inneren von Kirchen. Inmitten dieser Struktur schwebt eine Fotografie, die in ihrem kleinen Format an Ikonen erinnert. Ikonen sind Darstellungen christlicher Heiliger und biblischer Szenen. Gefertigt aus kostbarstem Material wie Gold und Silber, Elfenbein oder Emaille waren sie vorgesehen für das intime, persönliche Gebet. Ikonen fanden sich häufig an einem zurückgezogenen, atmosphärisch ver- dichteten Ort, der ein gänzliches Versinken in die Andacht ermöglichte. Sie sollten als Fenster zum Göttlichen fungieren; Gebete und Empfindungen sich vom Irdischen lösen und zu Höherem schweben.
Die Fotografie zeigt hingegen einen allzu weltlichen Augenblick größter Intimität: die Künstlerin, sich übergebend, gehalten von einer langjährigen Kindheitsfreundin. Die Szene greift eine für jüngere Generationen maßgebliche Form von Fürsorge auf: das Halten im Ausnahmezustand, angesichts höchster Vulnerabilität. Popkulturell verankert wurde sie durch Filme und Fernsehserien wie Sex and the City. Sander wiederum fasst sie in einen Rahmen; wieder in einer Linie zu Ikonenbildern. Doch während Rahmen für Erhalt und Überdauern sorgen können, vermittelt die Einbettung in durchscheinende Folien Isolation, Verpuppung, einen Zustand des Übergangs. (…)“
(Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung „Will groß sein, will siegen“)
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Finja Sander
Backyard Reunion [Kabinett], 2026
Malerfolile, Tape, Fine Art Print auf Hahnemühle Photorag Baryta, Holzrahmen, Museumsglas
Maße variabel
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„Will groß sein, will siegen“
24.04. - 31.05.2026
Kunstverein Wilhelmshöhe

„(…) Wir werden empfangen von einem Ensemble aus drapierter Malerfolie, faltenwerfend und milchig-transparent. Ein schleierhaftes Gebilde; ein Raum im Raum. Die Stimmung ist ruhiger, kontemplativ, beinahe wie im Inneren von Kirchen. Inmitten dieser Struktur schwebt eine Fotografie, die in ihrem kleinen Format an Ikonen erinnert. Ikonen sind Darstellungen christlicher Heiliger und biblischer Szenen. Gefertigt aus kostbarstem Material wie Gold und Silber, Elfenbein oder Emaille waren sie vorgesehen für das intime, persönliche Gebet. Ikonen fanden sich häufig an einem zurückgezogenen, atmosphärisch ver- dichteten Ort, der ein gänzliches Versinken in die Andacht ermöglichte. Sie sollten als Fenster zum Göttlichen fungieren; Gebete und Empfindungen sich vom Irdischen lösen und zu Höherem schweben.
Die Fotografie zeigt hingegen einen allzu weltlichen Augenblick größter Intimität: die Künstlerin, sich übergebend, gehalten von einer langjährigen Kindheitsfreundin. Die Szene greift eine für jüngere Generationen maßgebliche Form von Fürsorge auf: das Halten im Ausnahmezustand, angesichts höchster Vulnerabilität. Popkulturell verankert wurde sie durch Filme und Fernsehserien wie Sex and the City. Sander wiederum fasst sie in einen Rahmen; wieder in einer Linie zu Ikonenbildern. Doch während Rahmen für Erhalt und Überdauern sorgen können, vermittelt die Einbettung in durchscheinende Folien Isolation, Verpuppung, einen Zustand des Übergangs. (…)“
(Auszug aus der Eröffnungsrede von @ain_tonia zur Ausstellung „Will groß sein, will siegen“)
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Finja Sander
Backyard Reunion [Kabinett], 2026
Malerfolile, Tape, Fine Art Print auf Hahnemühle Photorag Baryta, Holzrahmen, Museumsglas
Maße variabel
-
„Will groß sein, will siegen“
24.04. - 31.05.2026
Kunstverein Wilhelmshöhe

FINJA SANDER
“Will groß sein, will siegen”
25.04.-31.05.2026
-
So happy to share some exhibition views of my new site-specific installations at @kunstvereinwilhelmshoehe
First, a portrait of us in front of the large-scale intervention “Will groß sein, will siegen”, which also lends its title to the exhibition.
Shout-out to @ain_tonia (middle) for her precise and thoughtful opening speech last Friday — it really stayed with me. And a big thank you to @alex_besta (right) for the invitation, the trust, and for having my back through some tough installation days.
THANK YOU

FINJA SANDER
“Will groß sein, will siegen”
25.04.-31.05.2026
-
So happy to share some exhibition views of my new site-specific installations at @kunstvereinwilhelmshoehe
First, a portrait of us in front of the large-scale intervention “Will groß sein, will siegen”, which also lends its title to the exhibition.
Shout-out to @ain_tonia (middle) for her precise and thoughtful opening speech last Friday — it really stayed with me. And a big thank you to @alex_besta (right) for the invitation, the trust, and for having my back through some tough installation days.
THANK YOU

Finja Sander
“will groß sein, will siegen”
Eröffnung 24.04.2026 19 Uhr
Einführung: Antonia Rittgeroth
25.04.2026 - 31.05.2026
Der Wunsch nach Geltung, Haltung, Überwindung - und die Erkenntnis, dass es die kleinen, intimen, oft unsichtbaren Gesten sind, die uns wirklich tragen. Ein Echo einer Gesellschaft, die lernen muss, Stärke neu zu denken. Zwei ortsspezifische Arbeiten verdichten sich zu einer begehbaren Rauminstallation. Was beide verbindet, ist die Frage, wie Erinnern heute aussehen kann, das nicht einfriert, sondern trägt. Sanders Antwort ist körperlich, prozessual und bewusst unabgeschlossen. Erinnerung nicht als Monument, sondern als fortlaufende, lebendige Praxis.
Führungen mit Alex Besta am 02.05., 15 Uhr und am 15.05., 17 Uhr.
Finja Sander
will groß sein, will siegen
Opening April 24, 2026, 7 pm
Introduction: Antonia Rittgeroth
April 25 - May 31, 2026
The desire for recognition, composure, overcoming - and the realization that it's the small, intimate, often invisible gestures that actually carry us. An echo of a society that needs to learn to rethink strength. Two site-specific works become a walk-in installation. What connects both is the question of what remembering can look like today when it doesn't freeze but carries. Sander's answer is physical, processual, and deliberately unfinished. Memory not as monument, but as an ongoing, living practice.
Guided tours with Alex Besta on May 2, 3 pm and May 15, 5 pm.
@finjasander @ain_tonia @alex_besta
#KunstvereinWilhelmshöhe #Ettlingen #FinjaSander #ContemporaryArt #MemoryCulture #Installation #SiteSpecific

WILL GROß SEIN, WILL SIEGEN
Photographic sketches for my upcoming solo exhibition at @kunstvereinwilhelmshoehe - Baden-Württemberg, opening end of April.
The show will include two new site-specific installations alongside existing works.

WILL GROß SEIN, WILL SIEGEN
Photographic sketches for my upcoming solo exhibition at @kunstvereinwilhelmshoehe - Baden-Württemberg, opening end of April.
The show will include two new site-specific installations alongside existing works.

WILL GROß SEIN, WILL SIEGEN
Photographic sketches for my upcoming solo exhibition at @kunstvereinwilhelmshoehe - Baden-Württemberg, opening end of April.
The show will include two new site-specific installations alongside existing works.

WILL GROß SEIN, WILL SIEGEN
Photographic sketches for my upcoming solo exhibition at @kunstvereinwilhelmshoehe - Baden-Württemberg, opening end of April.
The show will include two new site-specific installations alongside existing works.

WILL GROß SEIN, WILL SIEGEN
Photographic sketches for my upcoming solo exhibition at @kunstvereinwilhelmshoehe - Baden-Württemberg, opening end of April.
The show will include two new site-specific installations alongside existing works.

Beyond grateful and excited to receive the 2nd Aschaffenburg Art Prize for my site-specific sound installation STUFE NULL currently on view at Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg.
A big thank you to everyone who supported my vision and made this work possible:
Johannes Honeck @johanneshoneck , Jessica Eschenbach @andaroadofmyown , and the entire team of @museenab
Sonia Killmann @soniakillmann_sound
Eckhard Kuchenbecker @eckhardkuchenbecker
Art Beats Berlin @artbeatsberlin
And to my close circle, who always listen to and challenge my ideas:
@ja.kob.ur.ban @rbkkah @juliasofia_
—
The work Stufe Null brings together two processes: the collection of personal memories from the city of Aschaffenburg and the rhythm of a collective performance in public space. In the installation, individual voices meet a steady beat that resists any notion of progress. Movement remains in place — a state between activity and standstill.
Based on an open call, residents were invited to share personal memories — not historical events, but subjective experiences of places, encounters, and moments. These texts are anonymized and transformed into a collective voice: fragments without hierarchy, without fixed narrative.
At the same time, participants step on aerobic steppers for hours without moving forward. A shared rhythm of movement, breath, and sound emerges — not imposed, but formed through gradual alignment. The performance remains open: people join, leave, pause. No fixed structure, no clear direction — only a temporary collective in constant negotiation.

Beyond grateful and excited to receive the 2nd Aschaffenburg Art Prize for my site-specific sound installation STUFE NULL currently on view at Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg.
A big thank you to everyone who supported my vision and made this work possible:
Johannes Honeck @johanneshoneck , Jessica Eschenbach @andaroadofmyown , and the entire team of @museenab
Sonia Killmann @soniakillmann_sound
Eckhard Kuchenbecker @eckhardkuchenbecker
Art Beats Berlin @artbeatsberlin
And to my close circle, who always listen to and challenge my ideas:
@ja.kob.ur.ban @rbkkah @juliasofia_
—
The work Stufe Null brings together two processes: the collection of personal memories from the city of Aschaffenburg and the rhythm of a collective performance in public space. In the installation, individual voices meet a steady beat that resists any notion of progress. Movement remains in place — a state between activity and standstill.
Based on an open call, residents were invited to share personal memories — not historical events, but subjective experiences of places, encounters, and moments. These texts are anonymized and transformed into a collective voice: fragments without hierarchy, without fixed narrative.
At the same time, participants step on aerobic steppers for hours without moving forward. A shared rhythm of movement, breath, and sound emerges — not imposed, but formed through gradual alignment. The performance remains open: people join, leave, pause. No fixed structure, no clear direction — only a temporary collective in constant negotiation.

Beyond grateful and excited to receive the 2nd Aschaffenburg Art Prize for my site-specific sound installation STUFE NULL currently on view at Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg.
A big thank you to everyone who supported my vision and made this work possible:
Johannes Honeck @johanneshoneck , Jessica Eschenbach @andaroadofmyown , and the entire team of @museenab
Sonia Killmann @soniakillmann_sound
Eckhard Kuchenbecker @eckhardkuchenbecker
Art Beats Berlin @artbeatsberlin
And to my close circle, who always listen to and challenge my ideas:
@ja.kob.ur.ban @rbkkah @juliasofia_
—
The work Stufe Null brings together two processes: the collection of personal memories from the city of Aschaffenburg and the rhythm of a collective performance in public space. In the installation, individual voices meet a steady beat that resists any notion of progress. Movement remains in place — a state between activity and standstill.
Based on an open call, residents were invited to share personal memories — not historical events, but subjective experiences of places, encounters, and moments. These texts are anonymized and transformed into a collective voice: fragments without hierarchy, without fixed narrative.
At the same time, participants step on aerobic steppers for hours without moving forward. A shared rhythm of movement, breath, and sound emerges — not imposed, but formed through gradual alignment. The performance remains open: people join, leave, pause. No fixed structure, no clear direction — only a temporary collective in constant negotiation.
STUFE NULL
kollektive Performance
Marktplatz Aschaffenburg
28.02.26
Die partizipative Performance bildet einen Teil der multimedialen, mehrteiligen Arbeit STUFE NULL der Künstlerin Finja Sander. Vier Stunden lang tritt Sander auf der Stelle. Um sie herum befinden sich 99 weitere Stepper, die von Passant:innen in wechselnder Beteiligung genutzt werden. Die kollektive Bewegung des Auf- und Abgehens erzeugt das Bild einer Bewegung ohne Vorankommen und schafft einen temporären sozialen Raum, in dem Körper zusammenkommen, im Moment verharren und sich in einer fragilen Synchronität bewegen. Die Arbeit reflektiert die Ambivalenz gemeinschaftlicher Formationen – oszillierend zwischen Inklusion und Ausschluss, Solidarität und Konformismus.
Die aus der Performance hervorgehende Soundarbeit ist ab der kommenden Woche in der Kunsthalle Jesuitenkirche als Teil der Ausstellung STUFEN. ERKLIMMEN. WACHSEN. zu sehen.
Ausstellungseröffnung mit Verleihung des 2. Kunstpreises der Stadt Aschaffenburg
Dienstag 24.03.2026 | 19.30 Uhr
@museenab
Videodokumentation + Sound: @artbeatsberlin
Sounddesign: @soniakillmann_sound

STUFE NULL
For many months now, I have been working on this large multidisciplinary project. I can’t wait to share more material with you soon, as well as the final work, which will be part of the upcoming group show STUFEN. ERKLIMMEN. WACHSEN. at Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg @museenab
Videostills from my performance two weeks ago, documented by the wonderful team of @artbeatsberlin

STUFE NULL
For many months now, I have been working on this large multidisciplinary project. I can’t wait to share more material with you soon, as well as the final work, which will be part of the upcoming group show STUFEN. ERKLIMMEN. WACHSEN. at Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg @museenab
Videostills from my performance two weeks ago, documented by the wonderful team of @artbeatsberlin
STUFE NULL
Eine kollektive Performance von Finja Sander
Diesen Samstag, 28.02.26 ab 10 Uhr zur Marktzeitauf dem Aschaffenburger Marktplatz
—
STUFE NULL ist eine multiperspektivische Arbeit, die von der in Berlin lebenden Künstlerin @finjasander für die Stadt Aschaffenburg entwickelt wurde. Ihre künstlerische Praxis befasst sich mit Formen des Erinnerns und den sozialen, historischen und körperlichen Räumen, in denen sie entstehen. Das Projekt untersucht, wie persönliche, regional verankerte Erfahrungen in kollektiven Rhythmen aufgehen, sich verändern oder behaupten.
Die Performance ist partizipativ angelegt: Alle Einwohner:innen von Aschaffenburg sind dazu eingeladen, gemeinsam mit Finja Sander „auf der Stelle zu treten“. Das gemeinsame Auf- und Abgehen auf rund 100 Fitness-Steppern wird aufgezeichnet und fungiert als Teil einer multimedialen Soundarbeit, die in der Ausstellung STUFEN – ERKLIMMEN. WACHSEN. in der Kunsthalle Jesuitenkirche @museenab ab dem 24.03.26 zu sehen sein wird.
Performance STUFE NULL
28.02.2026 ab 10 Uhr (zur Marktzeit)
Marktplatz Aschaffenburg

STUFE NULL
Eine kollektive Performance von Finja Sander
Diesen Samstag, 28.02.26 ab 10 Uhr zur Marktzeitauf dem Aschaffenburger Marktplatz
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STUFE NULL ist eine multiperspektivische Arbeit, die von der in Berlin lebenden Künstlerin @finjasander für die Stadt Aschaffenburg entwickelt wurde. Ihre künstlerische Praxis befasst sich mit Formen des Erinnerns und den sozialen, historischen und körperlichen Räumen, in denen sie entstehen. Das Projekt untersucht, wie persönliche, regional verankerte Erfahrungen in kollektiven Rhythmen aufgehen, sich verändern oder behaupten.
Die Performance ist partizipativ angelegt: Alle Einwohner:innen von Aschaffenburg sind dazu eingeladen, gemeinsam mit Finja Sander „auf der Stelle zu treten“. Das gemeinsame Auf- und Abgehen auf rund 100 Fitness-Steppern wird aufgezeichnet und fungiert als Teil einer multimedialen Soundarbeit, die in der Ausstellung STUFEN – ERKLIMMEN. WACHSEN. in der Kunsthalle Jesuitenkirche @museenab ab dem 24.03.26 zu sehen sein wird.
Performance STUFE NULL
28.02.2026 ab 10 Uhr (zur Marktzeit)
Marktplatz Aschaffenburg

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